S. Iblher: Tätigkeitsbericht 2021 aus Hamburg

  • Noch im Dezember 2020 wurde die Rechtmäßigkeit eines Gebührenbescheids für das Ausstellen einer nicht angeforderten Abwanderbescheinigung für ein DBIB Mitglied aus Niedersachsen geklärt.
  • In 2021 wurden 2 Online-Stammtische durchgeführt. Themen waren unter anderem:
    • ein Workshop betreffend Mischhonig,
    • die Deklaration auf Etiketten,
    • Honigvermarktung,
    • Vermietung von Völkern sowie
    • Wanderungen zur Völkerentwicklung.
  • Im Mai fand ein weiterer Jour Fixe mit dem Amt für Verbraucherschutz, Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen Hamburg, den Verbraucherschutzämtern der Bezirke (Amtsveterinäre), dem Imkerverband Hamburg e.V., dem Landesverband Schleswig-Holsteinischer und Hamburger Imker e.V. und dem DBIB Landesverband Hamburg statt.
    • Dabei wurden Futterkranzproben als Grundlage für die Seuchenfreiheitsbescheinigung und der Umgang mit diesen bei Wanderungen innerhalb und außerhalb Hamburgs diskutiert.
    • Weiterer Themenpunkt war der „Kleine Beutenkäfer“ – hier vor allem die Unklarheit zu weiteren Maßnahmen im Falle eines positiven Befundes. (Das Bekämpfungskonzept des Friedrich-Löffler-Instituts (FLI) sieht die Tötung der Völker des betroffenen Imkers vor. Eine Entschädigung wird nach den Vorgaben des Tiergesundheitsgesetzes aus Landesmitteln gezahlt. Die Höhe der Entschädigung richtet sich nach dem Wert der Bienenvölker, jedoch maximal 200 € je Volk. Das Material des betroffenen Standes wird verbrannt, eine „Entseuchung“ des Bodens durchgeführt sowie zwei Sperrgebiete von 3 und 10 km sowie eine Beobachtungszone von 100 km eingerichtet.)
  • Auch ein Treffen mit Malte Siegert, dem 1. Vorsitzenden des NABU Hamburg, stand auf dem Programm. Dabei ging es um eine künftige lose Zusammenarbeit, um im Sinne der Honig- und Wildbienen politischen Einfluss zu nehmen.

Bericht von: Imkermeister Stephan Iblher, DBIB Landesgeschäftsführer Hamburg
Finkenau 8d
22081 Hamburg
T +49 (0)40 85371158
Stephan.Iblher(at)Berufsimker.de


 

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