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Aktuelle Beiträge

Bei Umsatzeinbruch durch die Pandemie November 24, 2020

Beantragung von Corona-Überbrückungshilfe 2 für Berufs- und Erwerbs-Imkerei-Betriebe

Auch eine Berufs- und Erwerbs-Imkerei kann Anspruch auf die Corona-Überbrückungshilfe 2 der Bundesregierung haben.
Die Corona-Überbrückungshilfe 2 umfasst die Monate September bis Dezember 2020. Das sind unter normalen Umständen für viele Berufs- und Erwerbs-Imkereien die umsatzstärksten Monate für den Honigverkauf.

Kann ein Berufs- und Erwerbs-Imkerei-Betrieb einen durch die Corona-Pandemie bedingten Umsatzeinbruch nachweisen, dann gilt:

  • bei einem Umsatzeinbruch von mehr als 70%, können 90% der förderfähigen Fixkosten erstattet werden,
  • liegt der Einbruch zwischen 50–70%, kann der Staat bis zu 60% der Fixkosten auszahlen,
  • waren die Einbußen zwischen 30–50%, ist eine Erstattung von 40% möglich.
  • Bei einem Umsatzeinbruch von 30% oder weniger ist keine finanzielle Hilfe vorgesehen.

Wie bei der Soforthilfe, so muss auch für die Überbrückungshilfe nachgewiesen werden, dass dem Betrieb akut durch die Corona-Pandemie finanzielle Probleme entstanden sind. Der Antragsteller darf nicht bereits Ende 2019 in finanziellen Schwierigkeiten gewesen sein.

Die Überbrückungshilfe muss nicht zurückgezahlt werden. Sie ist, wie der Zuschuss der Soforthilfen, steuerpflichtig. Die Hilfe wird auf Basis von Umsatzprognosen für die Fördermonate ausgezahlt. Zu viel gezahlte Beträge müssen gegebenenfalls zurückgezahlt werden.

Die Antragstellung kann nur über einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer erfolgen. Die Antragsfrist für die Hilfe endet am 31.01.2021.

Weitere Information zur Corona-Überbrückungshilfe ist auf der Webseite www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie zu finden.

BIENEN UND BAUERN RETTEN! November 24, 2020

Jetzt unterschreiben und gemeinsam BIENEN UND BAUERN RETTEN!

Ausführliche Informationen zu dieser Europäischen Bürgerinitiative gibt es hier: www.bienenundbauernretten.de

 

Zur Gentechnik-Debatte November 21, 2020

Anläßlich der Bundesdelegiertenkonferenz von Bündnis 90/Die Grünen

Seit 30 Jahren wird in Deutschland, Europa und der Welt über Sinn, Chancen und Risiken der Gentechnik in der Land- und Lebensmittelwirtschaft diskutiert. Die Gentechnik-Expert*innen aus 12 Nichtregierungsorganisationen aus Umwelt-, Naturschutz-, Agrar- und Entwicklungspolitik, Imkerei, aus Wirtschaftsverbänden, Organisationen der Pflanzenzüchtung und Saatguterzeugung – darunter auch der DBIB – begleiten diese Diskussion seit vielen Jahren intensiv. 

Diese 12 Organisationen haben am 12.11.2020 zusammen einen Appell an Bündnis 90/Die Grünen geschrieben, der hoffentlich auf der Bundesdelegierten-Konferenz zu intensiven Diskussionen führen wird. Denn die aktuelle Debatte um Gentechnik in der Landwirtschaft im Entwurf für das neue grüne Grundsatzprogramm ist beunruhigend.

Das Schreiben ist hier als PDF zum Download verfügbar.