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Agrarwende statt Politik von gestern – Eine Zukunft ohne Bienen?

Ende August lädt Julia Klöckner Minister*innen aus der gesamten EU zum informellen Agrarministergipfel nach Koblenz ein. Thema sind die Zukunft unserer Bienen und der Landwirtschaft.
Im Rahmen der Reform der EU-Agrarpolitik (GAP) wird sich in den nächsten Monaten entscheiden, für welche Zwecke die jährlich an die Landwirtschaft ausgezahlten 60 Milliarden Euro verwendet werden sollen.
Was der Biene schadet muss vom Markt, so die Worte von Klöckner. Immer noch sterben Bienen an Vergiftungen, verursacht durch Pestizide.

Julia Klöckner möchte die Agrarpolitik und deutsche EU-Ratspräsidentschaft vor grosser Kulisse im Schloss Koblenz in Szene setzen. Das sollte man nicht unkommentiert lassen! Wir brauchen einen umfassenden Bienenschutz! Das heisst: Schluss mit dem Giesskannen-Prinzip – Fördergelder nur noch für Bienen- und Insektenschutz, Umwelt- und Tierschutz, gesunde Böden und den Erhalt der Bauernhöfe!

Macht mit: Wir haben es satt! Demo zum Auftakt des EU-Agrarministergipfels
Sonntag, 30. August 2020 | 13 Uhr | Koblenz HBF
Bitte bringt einen Mund-Nasen-Schutz mit und haltet Abstand!


Update: Berufsimkertage Donaueschingen 2020

Stand 17. Juni 2020

Liebe Ausstellerinnen und Aussteller,
sehr geehrte Damen und Herren,

nach Abwägung aller Möglichkeiten sehen wir uns schweren Herzens gezwungen, für 2020 die Berufsimkertage in Donaueschingen abzusagen.

Diese Entscheidung haben wir aufgrund der unsicheren Lage und den absehbaren gesetzlichen Vorgaben (z.B. massive Beschränkung der gleichzeitig anwesenden Besucher, einzuhaltender Sicherheitsabstand, Maskenpflicht, sowie deren Kontrolle und Dokumentationen) getroffen.

Unsere Seminare werden wir als Webinare anbieten. Gleichzeitig wollen wir einen virtuellen Showroom einrichten, damit Sie hier Ihr Unternehmen, Ihre Produkte, Messeneuheiten und Angebote vorstellen können. Deshalb kommen wir bereits jetzt auf Sie zu, damit Sie genügend Zeit haben, sich entsprechend vorzubereiten.

Sobald die technischen Voraussetzungen stehen, werden wir Sie wieder informieren.

Unser 50-jähriges Jubiläum in Süddeutschland werden wir nächstes Jahr gebührend feiern und freuen uns Sie hoffentlich dann wieder persönlich begrüßen zu dürfen.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Annette Seehaus-Arnold
Präsidentin DBIB


Übersicht zum Corona-Virus


Jetzt unterschreiben und gemeinsam BIENEN UND BAUERN RETTEN!

Für mehr Informationen zu der Europäischen Bürgerinitiative gibt es hier:

http://bienenundbauernretten.de

 

Aktuelle Beiträge

Eine Landwirtschaft ohne Bienen? Ist das die Zukunft? Juli 12, 2020


Die Zukunftskommission Landwirtschaft wurde am 08. Juli eingesetzt. Hierzu wurden Praktiker, Wissenschaftler und Verbände zur Mitarbeit eingeladen. Nur wir Berufs- und Erwerbsimker sind nicht dabei! Vergangenen März haben wir Frau Bundesministerin Klöckner unsere Mitarbeit für eine zukunftsfähige bienenfreundliche Landwirtschaft angeboten.

Wir zitieren aus dem Antwortschreiben des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft:
Ich darf Ihnen versichern, dass hierbei besonderes Augenmerk auf eine ausgewogene Besetzung gelegt wird, so dass auch alle für die Landwirtschaftspolitik relevanten Gruppen angemessen vertreten sind.
Ich möchte Ihnen versichern, dass Frau Bundesministerin Klöckner bienenfreundliche Maßnahmen auch weiterhin sehr wichtig sind. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft setzt sich dafür ein, dass die Interessen der Imkerinnen und Imker auch im Rahmen der Zukunftskommission Landwirtschaft angemessen berücksichtigt werden.

Die Zukunftskommission soll unter Einbindung von Praktikern, Wissenschaftlern und gesellschaftlichen Akteuren, insbesondere Umwelt-, Tierschutz- und Verbraucherverbänden, praxistaugliche Empfehlungen erarbeiten für eine produktive und ressourcenschonende Landwirtschaft. Es soll, ein übergreifendes gemeinsames Verständnis entwickelt werden, wie mehr Tierwohl, Biodiversität, Klima- und Umweltschutz. Dabei sollen Zielkonflikte aufgelöst werden.

Wie soll das gehen ohne die Berufs- und Erwerbsimker? Schließlich sind Bienen nach Rind und Schwein das drittwichtigste Nutztier!

Wer in der Zukunftskommission vertritt die Berufs- und Erwerbsimker angemessen?

Wer in der Zukunftskommission setzt sich für einen umfassenden Bienenschutz ein?

Frau Bundesministerin Klöckner, wir Berufs- und Erwerbsimker sind nach wie vor bereit in der Zukunftskommission Landwirtschaft mit zu arbeiten.
Wir wünschen uns eine bienenfreundliche Landwirtschaft. Wichtig für uns dabei ist, dass die Kriterien für die Bienenfreundlichkeit nicht einseitig festgelegt, sondern gemeinsam zwischen Landwirten und Imkern für den jeweiligen Produktionsbereich erarbeitet werden.

Vorstand
Deutscher Berufs und Erwerbs Imker Bund e.V.

Pressetermin Bienenstrom mit Minister Untersteller Juli 31, 2020

Am Bienenstrom-Feld des Landwirts Herrn Markus Hagen in Schelklingen-Ingstetten fand am 30. Juli ein Termin zum Projektfortschritt im Kooperationsprojekt „Bienenstrom“ statt.

> <www.biosphaerengebiet-alb.de/> > Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb > UNESCO-Biosphärenreservat > Regierungspräsidium Tübingen > > <albgemacht.de/> <www.bundeswettbewerb-tourismusdestinationen.de/>
>







Weltbienentag am 20. Mai 2020 Bienen, Hummeln & Co. wünschen sich Vielfalt statt Einfalt Mai 19, 2020

Am 20. Mai 2020 findet weltweit der dritte Weltbienentag statt. Der Weltbienentag ist unseren Honigbienen, Wildbienen und weiteren bestäubenden Insekten gewidmet. Fast 80% aller Blütenpflanzen sind auf die Bestäubung durch Insekten angewiesen.

Ohne diese Bestäubungsleistung hätte die Bevölkerung enorme Versorgungsprobleme, denn ein Grossteil unserer Nahrungsmittelproduktion hängt von dieser oftmals als selbstverständlich wahrgenommenen Arbeit ab. Betroffen wären insbesondere der Obst- und Gemüseanbau, aber auch großflächig angebaute Ackerkulturpflanzen wie Raps, Sonnenblumen oder Ackerbohnen.

Das Thema Bienensterben ist medial zunehmend in den Fokus gerückt. Durch das vermehrte Interesse an Bienenhaltung konnte sich der in den letzten Jahrzehnten rückläufige Bestand der Honigbienenvölker vielerorts inzwischen erholen, insbesondere in städtischen Gebieten.
Annette Seehaus-Arnold, Präsidentin unseres Verbandes, stellt jedoch klar: «Das Problem wird nicht gelöst, wenn in jedem Garten oder auf jedem Balkon Bienenstöcke aufgestellt werden. Wichtig ist dafür zu sorgen, dass es den Bienen gut geht. Hierzu braucht es Blühflächen, die sich wie ein Flickenteppich über ganz Deutschland verteilen.»

Unsere Wünsche zum Weltbienentag an die Bevölkerung und Politik:
– Wir bitten die Kommunen, die öffentlichen Flächen
bienenfreundlich zu gestalten und zu bewirtschaften.
– Wir bitten Unternehmen ihre Firmengelände naturnah zu gestalten und     damit Lebensräume für Insekten zu schaffen.
– Bepflanze Deinen Garten oder Balkon mit blühenden Pflanzen.
– Ökologischen Landbau und nachhaltige Bewirtschaftung fördern.
– Wiesen und Weiden als artenreiche Lebensräume fördern.
– Mehr Hecken, Blühflächen und Grasstreifen am Wegesrand.
– Weniger oder besser keine synthetischen Pflanzenschutzmittel anwenden.
– Eine Effektive finanzielle Unterstützung für Bauern, die mehr für die Umwelt und Gesellschaft tun wollen.
– Honig aus deutscher Produktion kaufen. Dies unterstützt die heimischen Berufsimker.

Und zu guter Letzt: Viele erinnern sich sicherlich noch an die starke Antrittsrede der Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner: «Was für Bienen schädlich ist, muss weg vom Markt – sonst sind irgendwann alle anderen weg vom Markt.»
Stand heute sterben immer noch Bienen an Vergiftungen*, verursacht durch Pestizide!
Wenn sich daran nichts ändert wird die Bevölkerung zunehmend vor grossen Problemen stehen.

*Die Untersuchung von Bienenvergiftungen erfolgt durch das Julius Kühn-Institut. Im Jahre 2019 wurden dem Institut 132 Fälle gemeldet.