J. D. Bunsen: Tätigkeitsbericht Rheinland-Pfalz 2023

In 2023 hat der DBIB Landesgeschäftsführer für Rheinland-Pfalz an folgenden Veranstaltungen teilgenommen:

  • Regelmäßige Teilnahme an den monatlichen Sitzungen des erweiterten DBIB Vorstandes, soweit terminiert.
  • Im Januar: sechs Tage (mit An- und Abreise) in Celle zur Mitorganisation der Celler Imkertage; DBIB Vorstandssitzung vor Ort in Celle.
  • Im Februar: Vespa velutina – Süd-West-Konferenz in Neustadt; mehr dazu im Bericht vom Februar: www.berufsimker.de/1-sued-west-konferenz-zur-vespa-velutina-nigrithorax/
  • Im März:
    • Einweisung in das DBIB Verwaltungssystem Verein Online
    • Online Besprechung der Vespa velutina Taskforce
    • Zweitägige Konferenz Varroa 2033 in Veitshöchheim
    • Imkerfachgespräch im Fachzentrum Bienen und Imkerei (FBI) am Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR) in Mayen
    • Jahresgespräch der Imkerverbände im Ministerium für Landwirtschaft in Mainz
  • Im April:
    • Online Besprechung zum Projekt „Varraoresistenzzucht“ mit den Imkerverbänden in Rheinland-Pfalz
    • Online Besprechung der Taskforce Vespa velutina mit den Imkerverbänden, dem Minsterium für Umwelt, der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Süd und Anderen.
  • Keine weiteren Termine von Mai bis Mitte September.

Wichtige Entwicklungen in Rheinland-Pfalz:

Es hat sich eine gute Kommunikation und Zusammenarbeit mit dem Imkerverband Rheinland-Pfalz und den übrigen regionalen Imkerverbänden entwickelt. So wurden im Einvernehmen mit allen Vebänden Fördergelder in Höhe von 70.200 € zur Varroaresistenzzucht bewilligt. Die Federführung in dem Projekt hat der Imkerverband Rheinland-Pfalz.

Ab September 2023 sollte das Investive Förderprogramm für Imkerei in Rheinland-Pfalz eröffnet werden. Die Verwaltungsvorschrift dazu soll demnächst auf www.dlr.rlp.de unter „www.dlr.rlp.de/Foerderung“ abrufbar sein, jedoch ist eine pünktliche Veröffentlichung derzeit fraglich. Auch die abgesprochene Ausgestaltung ist derzeit nicht sicher.

Die Unterstützung bei der Bekämpfung der Vespa velutina durch die Behörden wird als schwierig angesehen. Die Bekämpfung ist unterfinanziert. Die zeitnahe Bereitstellung von Injektionslanzen und einer Flugdrohne scheitert an den Vergabeverfahren und der Finanzierung. Inzwischen zeigt sich auch das Gefährdungspotential der aggressiven Tiere gegenüber Menschen im Siedlungsbereich.


Bericht von: Dr. Jan-Dirk Bunsen
DBIB Landesgeschäftsführer Rheinland-Pfalz
Horterhof 24, 67699 Heiligenmoschel
T +49 (0)6301 300-672
Jan-Dirk.Bunsen(at)Berufsimker.de


 

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