Aktuelle Beiträge

Eurobee Honey Award 2025: Erste Honig-Juroren-Ausbildung gestartet März 19, 2025

3750 Probengläser, 70 Übungen und 20 Kilo Honig: Die erste Gruppe angehender Honig-Juroren hat ihre Ausbildung gestartet, um sich beim neuen eurobee Honey Award 2025 für das Jury-Panel zu qualifizieren. Ein Fernsehteam hat  sie einen Tag lang begleitet und wollte wissen, warum es so wichtig ist, dass deutsche Honige mit einem neuen Preis ausgezeichnet werden.

Start der ersten Jurorenausbildung für den eurobee Honey Award 2025: 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bereiten sich auf eine Tätigkeit in der Honig-Jury vor. Foto: Janine Fritsch
Start der ersten Jurorenausbildung für den eurobee Honey Award 2025: 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bereiten sich auf eine Tätigkeit in der Honig-Jury vor. Foto: Janine Fritsch

Nach wochenlangen Vorbereitungen war es Anfang März endlich soweit: 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der deutschlandweit ersten Honig-Juroren-Ausbildung haben mit einer Präsenzkurswoche im März ihre Ausbildung gestartet. Sie alle haben das Ziel, in die Honig-Jury berufen zu werden für einen ganz neuen Honigwettbewerb – den „eurobee Honey Award“. Er wird zum ersten Mal im November 2025 auf der diesjährigen Imkermesse eurobee vergeben.

3750 Probengläser, 70 Übungen und 20 Kilo Honig

In der stilvollen Umgebung auf Schloss Schwanberg bei Würzburg wurde in der Faschingswoche Anfang März fünf Tage lang gemeinsam von früh morgens bis zum späten Nachmittag intensiv geschmeckt, gerochen, gerührt – und Vokabeln gelernt. Die sensorische Analyse von Sortenhonigen sowie die Durchführung von sensorischen Prüfungen in Theorie und Praxis intensiv zu trainieren, war für einige etwas ganz Neues. Insgesamt haben sich die angehenden Juroren durch 70 verschiedene praktische Übungen und Test durchgearbeitet und dabei über 20 Kilogramm Honig verkostet. Mit einem Kilo Honig pro Person ist das mehr als der durchschnittliche Deutsche im Jahr verzehrt. Mehr als 3.750 Probengläser wurden befüllt, nummeriert, verteilt, wieder eingesammelt und gereinigt.

Über 3.750 Probengläser wurden im Kurs befüllt, nummeriert und verteilt. Insgesamt gingen dabei 20 Kilo Honig über Nase und Gaumen der angehenden Juroren. Foto: Janine Fritsch
Über 3.750 Probengläser wurden im Kurs befüllt, nummeriert und verteilt. Insgesamt gingen dabei 20 Kilo Honig über Nase und Gaumen der angehenden Juroren. Foto: Janine Fritsch

„Das war auch für uns eine logistische Herausforderung“, sagt Kursleiter Dr. Steffen Watzke. „Hier darf nichts schiefgehen. Jede Probe muss korrekt gekennzeichnet sein und zum richtigen Zeitpunkt ausgegeben werden. Oft haben wir bis Mitternacht noch die Proben für den nächsten Tag vorbereitet. Aber uns hat das alles sehr viel Spaß gemacht. Vor allem waren die Teilnehmer so motiviert von ihren Fortschritten, dass sie selbst oft noch bis in die Nacht weiterdiskutiert und gegenseitig ihre eigenen mitgebrachten Honige verkostet haben. Diese Begeisterung hat auch uns angespornt.“ Der Kurs läuft noch bis Ende September mit regelmäßigen Online-Trainingsterminen.

Die hohe Qualität der Inhalte und die professionelle Durchführung sind von allen Teilnehmern gelobt worden. „Und wir Ausbilder waren begeistert von dem großen Engagement und der guten Stimmung vor Ort!“ sagt auch Kursleiterin Ursula Lensing. „Das ist die beste Voraussetzung, dass uns gut ausgebildete, hochmotivierte und qualifizierte Jurorinnen und Juroren für den ersten eurobee Honey Award dieses Jahr zur Verfügung stehen werden!“

„Dann hast Du deinen Honig noch nicht gefunden“

Für Victor Hernández, Stadtimker aus Kassel, hat die Ausbildung aber noch mehr Perspektiven als vielleicht Richter in einer Jury zu werden. Er wirbt für seinen Kasseler Stadthonig, dass er von ungespritzten Flächen in Gärten und Parkanlagen kommt. Jetzt möchte er auch seine neuen Sensorik-Kenntnisse für das Marketing nutzen: „Wenn jemand zu mir sagt, ´Ich mag gar keinen Honig´, dann antworte ich: ´Du hast Deinen Honig vielleicht noch nicht gefunden´.“ Denn die feinen Nuancen im Aroma, die Textur auf der Zunge, die säuerlichen oder ätherischen Noten erlebt man erst bewusst, wenn man sie erkennen und benennen kann. „Jetzt kann ich beschreiben, dass mein Honig nach „fermentierten Früchten“ schmeckt oder eine „harzig-balsamige“ Note hat, und damit viel besser zeigen, wie facettenreich und unterschiedlich unsere deutschen  Honige sind. Genau das will ich im Kundengespräch einsetzen. Denn jedes Gespräch verändert etwas. Auch wenn ein Kunde nicht gleich kauft, soll er doch ein positives Erlebnis haben. Wir Imker müssen marketingorientierter werden.“

Eurobee Honey Award: Siegel für beste Honigqualität

Und beim Honigmarketing setzt auch der neue Wettbewerb für herausragende Honigqualität an. Der eurobee Honey Award wird 2025 zum ersten Mal vom Deutschen Berufs- und Erwerbsimkerbund verliehen. Auch vor dem Hintergrund der vielen Honigverfälschungen, die seit einigen Monaten in ganz Europa aufgedeckt werden, will der Berufsimkerverband die hohe Qualität, Reinheit und den gesundheitlichen Wert von authentischem, heimischem Honig wieder ins Bewusstsein rücken. Das war auch der Grund für den Besuch vom Fernsehen. Das Team arbeitet an einer Reportage über Honigverfälschung und wollte genauer wissen, worauf es bei einem hochwertigen Honig ankommt.

Der eurobee Honey Award stellt die Reinheit und Qualität von Honig deutscher Imkerinnen und Imker in den Mittelpunkt. Die jeweils besten der eingereichten Honige je Kategorie können im Herbst 2025 Preise in Gold, Silber und Bronze gewinnen. Die Sieger werden auf der nächsten Imkermesse eurobee in Friedrichshafen in einem offiziellen Festakt geehrt. Für Imker ist die Auszeichnung ein wertvolles Instrument ihr Produkt noch besser zu bewerben. Und für Kunden ist das Preissiegel eine Orientierung, wenn sie beste und regionale Qualität suchen.

Die Ausbilder

Die international ausgebildeten Honigsensoriker Dr. Steffen Watzke und Ursula Lensing führen die Imkerei Honiglandschaften bei Augsburg und sie haben die „Honig-Akademie“ gegründet. Dort entwickeln sie Lehrgänge für die Ausbildung von Honigsensorikern, erstellen individuelle Geschmacksbeschreibungen für Honige und veranstalten Tastings und Verkostungen. Für den Deutschen Berufs- und Erwerbsimkerbund leiten sie den Ausbildungskurs für Honigjuroren.

Mehr Infos: berufsimker.de und honigakademie.de

—————————–

19.03.2025 /6.000 Zeichen

Deutscher Berufs- und Erwerbsimkerbund e. V./ Janine Fritsch
Disclaimer: Der Artikel und seine Inhalte dürfen kostenfrei bei Nennung der Quelle verwendet werden. Text und Bilder unterliegen dem Urheberschutz. Quelle: Deutscher Berufs- und Erwerbsimkerbund

Buckfast Bienenvölker und Ableger zu verkaufen März 18, 2025

Verkauf von Bienenvölkern

Buckfast-Volk-Pfaffenrot
Buckfast-Volk-Pfaffenrot

auf Dadant/Zander/DN
alle auf frischen Wabenwerk,
Königin 2024, Gesundheitszeugnis 2025, alle sehr stark
Nur an Selbstabholer

 

 

 

 

Dadant 6 Waben 

  • Stück je 180€
  • ab 10 je 170€
  • ab 20 je 160€
  • ab 30 je 150€
  • ab 40 je 140€
  • ab 50 je 130€

Zander 6 Waben

  • Stück je 170€
  • ab 10 je 160€
  • ab 20 je 150€
  • ab 30 je 140€
  • ab 40 je 130€
  • ab 50 je 120€

DNM

  • Volk 11 Waben 180€
  • Volk 10 Waben 170€
  • Volk   9 Waben 160€
  • ab 10 Stück –  5€ je Volk
  • ab 20 Stück -10€ je Volk
Buckfast-Bienenstand-Pfaffenrot
Buckfast-Bienenstand-Pfaffenrot

Kontakt

S. Pfaffenrot
Berger 22
59394 Nordkirchen
Mobil 0170 6656675
honig-pfaffenrot(at)web.de

Telefonischer Rückruf bitte zwischen 18.00 Uhr und 21.00 Uhr.

Durchgefallen: Schweizer Fernsehen testet Honige mit DNA-Analyse Februar 13, 2025

Jetzt auch in der Schweiz: 17 von 20 Honigen nicht authentisch

Schweizer SFR testet Supermarkt-Honige
Schweizer SFR testet Supermarkt-Honige

Eine DNA-Analyse im Auftrag der Redaktion «Kassensturz» des Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) zeigt: 17 der 20 getesteten Honige bewertet das Labor als «nicht authentisch». Es sind vor allem kostengünstige Importhonige. Die Redaktion veröffentlicht am 11. Februar hier auch eine Liste der getesteten Honigmarken: Neue DNA-Analyse: Viele Import-Honige sollen gepanscht sein

Wild- und Honigbienen: „Konkurrenz macht Früchte“ Februar 4, 2025

Solitärbienentag Celler-Imkermesse

Ein Highlight der diesjährigen Celler Imkertage am letzten Januarwochenende war der Solitärbienentag mit Expertenvorträgen und Diskussion. Nach dem Symposium war klar, Honigbienen und Wildbienen gehören untrennbar zusammen. Imker und ihre Bienenstöcke aus Heideflächen und Naturschutzgebieten zu verbannen, geht am Problem vorbei.

Gemeinsam wird es besser: Wenn Honig- und Wildbienen zusammen bestäuben, wird die Bestäubung effektiver und der Fruchtertrag erhöht sich. Foto: Janine Fritsch
Gemeinsam wird es besser: Wenn Honig- und Wildbienen zusammen bestäuben, wird die Bestäubung effektiver und der Fruchtertrag erhöht sich. Foto: Janine Fritsch

Hintergrund der immer wieder aufkochenden Diskussion ist die Annahme, Honigbienen würden Wildbienen bedrohen oder verdrängen. Deshalb hat der Deutsche Berufs- und Erwerbsimkerbund neben namhaften Fachexperten, auch Vertreter von Presse und Behörden eingeladen, sich zu informieren und Fehlinformationen auszuräumen. Die Behauptung einer solchen Konkurrenz ist nicht neu. Schon seit den 1980er Jahren gibt es immer wieder Forderungen, Imkern das Aufstellen von Bienenvölkern in Naturschutzgebieten zu verbieten. Aktuell ist es z.B. die Wanderimkerei in der Fischbeker Heide südlich von Hamburg und in Süddeutschland sorgte ein Erlass für die Saalbachwiesen erst Anfang Januar für Aufruhr. Dort untersagte das Regierungspräsidium Karlsruhe, die Imkerei in dem Naturschutzgebiet weiter auszudehnen.

Insektenexperten beim Solitärbienentag in Celle: Dr. Melanie von Orlow (NABU), Klaus Ahrens Berufsimker und DBIB-Vorstand, DBIB-Wespenbeauftragter Thomas Beissel, Dr. Otto Boecking vom Bieneninstitut Celle (v.l.n.r.). Foto: Janine Fritsch
Insektenexperten beim Solitärbienentag in Celle: Dr. Melanie von Orlow (NABU), Klaus Ahrens Berufsimker und DBIB-Vorstand, DBIB-Wespenbeauftragter Thomas Beissel, Dr. Otto Boecking vom Bieneninstitut Celle (v.l.n.r.). Foto: Janine Fritsch

Nahrungsraum aufgeteilt:
Bienen haben Vorlieben

Dr. Otto Boecking vom Celler Bieneninstitut sieht – entgegen solcher behördlichen Anordnungen – keine Konkurrenz zwischen den Bienen. Zwar empfiehlt er, dort wo besonders gefährdete Wildbienenarten leben, keine Honigbienenvölker aufzustellen. Klar ist aber: Die Ursache für den Rückgang von Wildbienen liegt nicht an der Honigbiene, sondern am Verlust von Lebensräumen, von Biodiversität und damit von Nahrungs- und Nistplätzen. „In Niedersachsen nehmen Heideflächen immer mehr ab, unter anderem, weil sie von Gräsern überwuchert werden. Das ist zum Nachteil aller Bienen.“ betonte Boecking. Und: Die Diskussion werde seiner Ansicht nach „zu emotional geführt“. Argumente wie Honigbienen lieferten als Nutztiere keine Ökosystemleistung, sei „völlig unwissenschaftlich“. Auch pauschale Aussagen, dass Wildbienen effektiver bestäuben, sind nicht haltbar. Es kommt genau darauf an, welche Pflanze durch welche Biene besucht wird. Denn Bienen und Blüten haben sich miteinander in der Evolution entwickelt und aufeinander abgestimmt. In Massentrachten wie Obstbaumbeständen oder Raps haben Honigbienen die Nase vorn, während Wildbienen oft auf bestimmte Pflanzengattungen spezialisiert sind.

„Wir können froh sein“:
Wild- und Honigbienen ergänzen sich

Auch NABU-Sprecherin Dr. Melanie von Orlow sieht Honigbienen und Wildbienen als untrennbare Gemeinschaft. Sie begann ihren Vortrag mit einem sehr persönlichen Satz: „Diese ganze Diskussion ist für mich sehr schmerzlich, ich wünsche mir, dass beide auf der Blüte Platz finden.“ In ihrem Vortrag zeigte sie anhand von Untersuchungsdaten sehr anschaulich, dass gerade mit der gemeinsamen Bestäubung von Wild- und Honigbienen der Fruchtansatz und der Fruchtertrag – also der Erfolg der Bestäubung – signifikant höher ist als beim Blütenbesuch von wenigen einzelnen Bienenarten. „Wir können froh sein, dass wir Diversität bei Bestäubern haben. Denn diese Vielfalt fördert Bestäubung und Fruchtertrag.“ fasst die Biologin zusammen.

Dass sich Wild- und Honigbienen ergänzen und in Zusammenarbeit eine noch bessere Bestäubung liefern, erläuterte auch Florian Lauer in seinem Vortrag. Er ist WWF-Projektmanager im Insektenschutzprojekt BROMMI. Für ihn war aber noch ein anderer Aspekt wichtig: Was kann jeder selbst in seinem Garten für Wildbienen tun? Denn „dreiviertel aller Wildbienenarten nisten im Boden“ klärte Lauer auf. Nur 20 Prozent nutzen Nisthilfen. Offene, sandige Bodenflächen im Garten vorzuhalten, ist einfach und effektiv. Wer dann noch einheimische Pflanzen wie Natternkopf, Glockenblume oder Flockenblume aussät, tut viel, um Wildbienen das Leben zu erleichtern.

Der Niedersächsische Weg

Der Solitärbienentag stand unter der Schirmherrschaft von Niedersachsens Umweltminister Christian Meyer und war bis auf den letzten Platz besetzt. Umweltstaatssekretärin Anka Dobslaw eröffnete den Tag mit Grußworten und erinnerte daran, dass das Land Niedersachsen nach dem Volksbegehren „Artenvielfalt.Jetzt!“ im November 2020 den „Niedersächsischen Weg“ als „einmalige und erfolgreiche Allianz für Natur-, Arten- und Gewässerschutz“ ins Leben gerufen hat. Zusätzlich bereitgestellte Gelder flossen in Naturschutzmaßnahmen, wie die Anlage von Blühstreifen, Biotopverbunden, der Förderung von Kleinstrukturen und Reduktion von Düngereinsatz in der Landwirtschaft.

Umweltstaatsekretärin Anka Dobslaw warb für den“ Niedersächsischen Weg“, der Landwirtschaft und Umweltschutz zusammenbringt: „Wenn die Bestäuber zurückgehen, gefährdet das die wirtschaftliche Grundlage unserer Landwirte.“ (DBIB-Wespenbeauftragter Thomas Beissel, Anka Dobslaw, Staatssekretärin im Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz, v.l.n.r.). Foto: Janine Fritsch
Umweltstaatsekretärin Anka Dobslaw warb für den“ Niedersächsischen Weg“, der Landwirtschaft und Umweltschutz zusammenbringt: „Wenn die Bestäuber zurückgehen, gefährdet das die wirtschaftliche Grundlage unserer Landwirte.“
(DBIB-Wespenbeauftragter Thomas Beissel, Anka Dobslaw, Staatssekretärin im Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz, v.l.n.r.). Foto: Janine Fritsch

Konkurrenz macht Früchte

Insgesamt sollten wir mit dem Begriff „Konkurrenz“ im Natur- und Artenschutz also sehr viel vorsichtiger umgehen. Der Solitärbienentag hat gezeigt, dass pauschale Aussagen mehr zur Unklarheit und zur emotionalen Aufheizung beitragen, als zur Aufklärung und kühler, abwägender Diskussion. Wissenschaft ist komplex und Vorgänge in der Natur müssen vielschichtig betrachtet werden. Imkerin und NABU-Mitglied Melanie von Orlow brachte es auf den Punkt: „Konkurrenz ist per se nichts Schlechtes, weil sie Ausweichverhalten und dadurch die Effektivität der Bestäubung sogar fördert.“

Ausgebucht: Die Expertenvorträge am Wildbienentag zogen neben Imkern auch viele Medienvertreter an. Foto: Janine Fritsch
Ausgebucht: Die Expertenvorträge am Wildbienentag zogen neben Imkern auch viele Medienvertreter an. Foto: Janine Fritsch

Weiterführende Links:

Verkauf von Bienenvölker und Imkereigerätschaften Februar 3, 2025

Demeter-Bienenvölker 160 € inkl. Beuten 190€, u.a. Übernahme von Bienenständen in München möglich
Demeter-Mittelwände-Dadant 55€/kg; Demeter-Bienenwachs Qualität I und II in Blöcken von ca 6,5kg
Demeter-Honig-Gebinde als Winterfutter, 10€/kg
zusätzlich aus der Imkerei-Auflösung ab März u.a.
Dadant-Beuten, Honigzargen, Adams-Fütterer, Ableger- und Schwarmkisten
Stockwaagen, Zweierböcke, Zubehör

CFM-Abfüller von 25-300kg, div. Siebe; CFM-6-Fach-Selbstwendeschleuder, Hubtisch,
Hubstabler (1,40m), Stabler, Waagen, uvm.
75kg-Wachsklärer

Geräte aus der Kerzenwerkstatt (Tauch- und Schmelzgeräte, Zubehör)

800l Milchtank mit Rührer u. Tauchpumpe für Futterherstellung
200l Milchfässer mit Auslass (alles Edelstahl)
Nassenheider Verdunster, Oxalsäure-Verdampfer(Provap) Zubehör

Werkstatteinrichtung (Werkzeug, Regale etc.)

Wörmann-Tandemanhänger für 18 12-Dadant (ca. 160×310)
kl. Anhänger für 6 Dadant
Hilfe und Weitergabe von Erfahrungen beim Aufbau einer Bio-Imkerei
(Haupterwerb mit wesensgemäßer Bienenhaltung)

genaue Verkaufsliste und Informationen: 0179 49 28 135 oder info(at)demeterimkerei.de

Anzeige mit Kontaktdaten als PDF-Datei zum Download

Kontakt: Andreas Bock
Bienen- und Obstbaumpflege
Unsöldstr. 7, 80538 München
mobil: 01794928135
andreas.bock(at)demeterimkerei.de
www.demeterimkerei.de

Demeterimkerei „das süße Leben“
Schloß Blumenthal
Blumenthal 1, 86551 Aichach


Celler Imker- und Honigtage 2025 Februar 3, 2025

Alles auf Honig

Als großen Erfolg kann der Deutsche Berufs- und Erwerbsimkerbund in diesem Jahr seine Celler Imkertage in Norddeutschland verbuchen. Der Skandal um die Honigpanscherei ist beim Verbraucher angekommen und die Imkerschaft zeigte große Unterstützung für die Aufklärungsarbeit des DBIB. Ganz neu: Die Stadt Celle engagierte sich für den Berufsimkerbund mit der Organisation der Celler Honigtage parallel zur Messe. 

Deutsche Berufsimker vermarkten ihren Honig oft direkt: Sie sind Hersteller, Abfüller und Verkäufer in einer Person und sie sind die Garantie für unverfälschten, reinen Honig. Foto: Janine Fritsch
Deutsche Berufsimker vermarkten ihren Honig oft direkt: Sie sind Hersteller, Abfüller und Verkäufer in einer Person. Und sie sind die Garantie für unverfälschten, reinen Honig. Foto: Janine Fritsch

Die Celler Imkertage, die der Deutsche Berufs- und Erwerbsimkerbund (DBIB) organisiert, sind jedes Jahr am letzten Januarwochenende der Treffpunkt für Imker in Norddeutschland. Celle hat als Honighochburg mit der Heideimkerei eine lange Tradition und schon im Mittelalter war Celle das Zentrum von Honig- und Wachshandel. Und zu einem überregionalen Anlaufpunkt für Honig soll die Stadt auch wieder werden, wenn es nach Stephan Iblher geht.

Celler Honigtage:
Auftakt für ein besseres Honig-Marketing

Der Berufsimker und DBIB-Landesgeschäftsführer in Hamburg will, dass Honig als Nahrungsmittel insgesamt wieder aufgewertet wird. Dafür soll Celle zu einem Honigzentrum werden, das als Stadt für Honig wirbt. „Honig ist zu billig! Und: Honig ist auch unser Kulturgut. Es ist mehr als ein gesundes Lebensmittel.“ sagt Iblher. Er hat mit Überzeugungskraft und sehr guten Argumenten die Stadtverwaltung schnell davon überzeugt, parallel zur Imkermesse die Honigtage mit einem bunten Programm rund um den Honig auszurichten. Es gab einen Honigsalon in der Alten Rathausdiele mit vielfältigen Konzepten zur Verwendung von Honig, eine Honigmassage und Honigsauna im Celler Badeland. Auf der Messe wurde ein Einführungsworkshop zur Honigsensorik angeboten. Denn ähnlich wie es Weinsommeliers machen, kann man lernen, die Honigqualität über alle Sinne zu schmecken, zu riechen und zu fühlen. Am Samstag hielt Stephan Iblher eine feurige Motivationsrede, die alle anwesenden Imker begeisterte und Ansporn war, sich persönlich noch mehr gegen die Schwemme von ausländischen Billighonigen fraglicher Qualität zu wehren.

Stephan Iblher, Initiator der Celler Honigtage, warb mit einer flammenden Rede bei den Imkern um aktive Unterstützung für ein neues Honig-Marketing. Foto: Janine Fritsch
Stephan Iblher, Initiator der Celler Honigtage, warb mit einer flammenden Rede bei den Imkern um aktive Unterstützung für ein neues Honig-Marketing. Foto: Janine Fritsch

Honigfälschungen: Spenden für mehr Aufklärung

Mehr als in den Jahren zuvor hat die Presse diesmal über die Imkertage berichtet. Anlass war vor allem das Thema Honigverfälschung. Bernhard Heuvel, Präsident des Europäischen Berufsimkerverbands, stellte in Celle die Aufdeckungsarbeit der Berufsimker und die Stärke der modernen DNA-Analyse vor. Denn die anerkannten Methoden kommen den immer raffinierten Fälschungen allzuoft nicht nach. Zusammen mit den europäischen Berufsimkern hat er bereits vor vier Jahren die „Task Force Honey“ im Europäischen Berufsimkerbund gegründet und im Hintergrund an der Aufdeckung gearbeitet. In Celle rief Heuvel die Lebensmittelketten erneut dazu auf, zu kooperieren und auf die Ergebnisse der DNA-Analysen zu reagieren. Denn die meisten Konzerne bieten nach wie vor billige Importhonige in ihren Regalen an. Dem Aufruf für die weitere Aufdeckung von Panschereien zu spenden, folgten die anwesenden Imker und Zuhörer spontan. Es kamen in kürzester Zeit 1700 Euro an Spenden noch während des Vortrags zusammen.

Die Methoden der Fälscher: Zuckersirupe, mit Garantie die gängigen Labormethoden zu täuschen, werden auf Messen und im Internet frei angeboten. Mit moderner DNA-Analyse werden auch solche Substanzen erkannt. Foto: Janine Fritsch
Die Methoden der Fälscher: Zuckersirupe, mit Garantie die gängigen Labormethoden zu täuschen, werden auf Messen und im Internet frei angeboten. Mit moderner Die Methoden der Fälscher: Zuckersirupe, mit Garantie die gängigen Labormethoden zu täuschen, werden auf Messen und im Internet frei angeboten. Mit moderner DNA-Analyse werden auch solche Substanzen erkannt. Foto: Janine Fritsch

Moderne Testmethoden: „DNA-lügt nicht“

Kritik, an der DNA-Analyse und an dem Labor in Estland, das maßgeblich an der ganzen Vorarbeit mitgearbeitet hat, kommt u. a. vom Honigverband. Dies weist Bernhard Heuvel entschieden zurück: „Der Vorwurf, das Labor sei nicht akkreditiert und die Methode nicht standardisiert, ist dummes Zeug.“ Der DBIB-Vizepräsident wird hier sehr deutlich: „DNA lügt nicht. Diese Methode ist schon lange Stand der Technik und nicht neu.“ Sie wird in der Medizin, wie bei COVID-19, seit fast 20 Jahren in der kriminalistischen Forensik und auch in anderen Bereich der Lebensmittelüberwachung, z.B. bei Fisch, angewendet.

Wild- und Honigbienen: Aufklärung mit Experten

Neben dem Thema Honig gab es einen zusätzlichen Tag vor der Messe, der ganz der Wildbiene gewidmet war. Der Solitärbienentag unter der Schirmherrschaft von Niedersachsens Umweltminister Christian Meyer war bis auf den letzten Platz ausgebucht. Denn auch die Behauptung vieler Umweltverbände und auch Naturschutzbehörden, Honigbienen bedrohten die Existenz von Wildbienen, hat massive wirtschaftliche Konsequenzen für Imker. Gerade in Heideflächen wird es Wanderimkern oft verboten, ihre Bienenstöcke zeitweise aufzustellen. Doch weder Otto Boecking vom Celler Bieneninstitut, noch Imkerin und NABU-Sprecherin Dr. Melanie von Orlow sehen Honigbienen als besondere Gefahr. Viel wichtiger sei es, die Heide besser zu pflegen und ihren weiteren Rückgang zu verhindern. In Niedersachsen nehmen die Heideflächen immer mehr ab, u.a. weil sie von Gräsern überwuchert wird. Das nimmt das Nahrungsangebot und die -vielfalt, die Wildbienen so dringend brauchen.

Gute gefüllte Congress Union: Allein am Samstag kamen rund 900 Besucher zu den Celler Imkertagen Ende Januar. Foto: Janine Fritsch
Gute gefüllte Congress Union: Allein am Samstag kamen rund 900 Besucher zu den Celler Imkertagen Ende Januar. Foto: Janine Fritsch

Die Verkaufsmesse für Imkereizubehör und Bienenprodukte zog mit rund 60 internationalen Ausstellern wieder viele hundert Besucher an. Am Samstag waren es bereits 900 und mit rund 1500 Besuchern an beiden Messetagen ist der DBIB sehr zufrieden über das große Interesse an Vortragsthemen und Produkten.

Helfen Sie mit einer Spende!

Paypal-Spendenkonto honigretten.de: paypal.me/honigretten

Oder einfach den QR-Code scannen:


30.01.2025 /5.000 Zeichen
Deutscher Berufs- und Erwerbsimkerbund e. V./ Janine Fritsch
Disclaimer: Der Artikel und seine Inhalte dürfen kostenfrei bei Nennung der Quelle verwendet werden. Text und Bilder unterliegen dem Urheberschutz. Quelle: Deutscher Berufs- und Erwerbsimkerbund

Bioland-Honig und Wachs zu verkaufen Januar 20, 2025

Wir bieten aus 2024

  • Ca. 1000kg Bioland Rapshonig 2024, Wassergehalt zwischen 16-17% in 40 und 25kg Hobbocks gerührt, gesiebt – Kleinmengen 6,50€/kg zzgl. 7% Mwst.
  • Ca. 1200kg Bioland Lindenhonig mit Sortenbestimmung, Wassergehalt zwischen 16-17% in 40 und 25kg Hobbocks – Kleinmengen 6,90€/kg zzgl. 7% Mwst.
  • Bio-Zertifikate online abrufbar
  • Preisrabatte bei größerer Abnahme oder kompletter Abnahme.
  • Ca. 100 kg Deckelwachs hell zur MW-Herstellung (Bioland) geeignet 25,00€/kg zzgl. 19% Mwst.

Versand auf Palette möglich. Umfüllen in 300kg Fässer nach Rücksprache möglich. Preis je nach Gesamtmenge verhandelbar.

Kontakt: Mark Reinert
Bienenwerk Suderbruch GbR – Mark Reinert & Daniel Voigt
Kirchstr. 21, 29690 Gilten
T 0170-6321735
mail(at)bienenwerk.bio
www.bienenwerk.bio


Wir bieten Material aus unserer Bioland Imkerei an Januar 13, 2025
  • Wir bieten folgendes Material aus Bioland Imkerei: Falzlose Honigräume, ½ Langstroth, incl. 10 ausgebaute, ungedrahtete Rähmchen (137 x 448). Alles Naturwabenbau. Es gibt kein Probleme mit Wabenbruch beim Schleudern. Paßt auch auf 10er Dadant. Die meisten Zargen sind aus Weymothskiefer und sind alle unbehandelt. Mindestabnahme: 50 Stück. Preis: VB
  • Cirka 120 Stück 2/3 Langstrothzargen (168 mm hoch), meist Fichte.
  • Akazien/Robinienholz zum Bödenbauen. Abgelagert, ungesäumt, ungehobelt. Dicke 27 bzw 23 mm, 3 m lang . Menge cirka 1,35 m³.
    Nur komplett, Preis VB

Weiter Informationen gerne unter T 033477 4417
Kontakt: Imkerei Isolde Mohr + Hans-Jürgen Müller
Trebnitzer Hauptstr 2
15374 Müncheberg OT Trebnitz
Fax 033477 54535
mohr-mueller(at)web.de


Bioland Bienenvölker mit oder ohne Beute auf Langstroth zu verkaufen Januar 13, 2025

Bieten nach Auswinterung:
Bioland Bienenvölker mit oder ohne Beute auf Langstroth, Mindestabnahme 30 Völker, Preis: VB
30 Bioland Bienenvölker auf Dadant. Preis: VB

Weiter Informationen gerne unter T 033477 4417

Kontakt: auch in Celle möglich unter 0177 4548318
Imkerei Isolde Mohr + Hans-Jürgen Müller
Trebnitzer Hauptstr 2
15374 Müncheberg OT Trebnitz
mohr-mueller(at)web.de


Bioland Rapshonig zu verkaufen Januar 13, 2025

Bieten größere Mengen Bioland Rapshonig an

Weiter Informationen gerne unter T 033477 4417

Kontakt: Imkerei Mohr & Müller
Trebnitzer Hauptstr 2, 15374 Müncheberg OT Trebnitz
mohr-mueller(at)web.de


Imkerei in 54570 Wallenborn (Vulkaneifel) mit Hofladen zu verpachten Januar 13, 2025

Imkerei in 54570 Wallenborn (Vulkaneifel) mit Hofladen zu verpachten 2900 € + NK pro Monat

Grundstück 3.000 m2, 2 Betriebshallen, 130 m2 und 135 m2, mit Schleuderraum und Verkaufsladen, großem Schau Bienenhaus, 45 m2. Wohnhaus, 175 m2, voll unterkellert mit Büro und Werkstatt, 2022 komplett renoviert.

 

Die Imkerei hat eine sehr gute Lage, da die Touristenattraktion „Wallender Born“ (dies ist ein kalter Geysir mit ca. 100.000 Besuchern pro Jahr) nur ca. 50 m entfernt ist.

Kontakt: info(at)honigmehler.de oder T 0171 2090358


Solitärbienentag auf den Celler Imkertagen: Sei live oder online dabei! Januar 9, 2025

Dieser Wildbienentag steht unter der Schirmherrschaft des niedersächsischen Umweltministers Christian Meyer.
Er soll zum ökologischen Verständnis von Wildbienen und ihren Bedürfnissen beitragen und ist für alle interessierte Insektenfreunde öffentlich zugänglich.
Bitte registrieren Sie sich als Teilnehmer unter: pretix.eu/DBIB/Wildbienen-25/

Das Symposium wird online übertragen.
Bitte hier registrieren und Link erhalten: pretix.eu/DBIB/Wildbiene-25/

Celler Imkertage: Wildbienen-Symposium und Honig-Image Januar 9, 2025

Ende Januar finden wieder die Imkertage in Celle statt – das Messe-Highlight für Imker und Bienenfreunde in Norddeutschland. In diesem Jahr sind zwei Schwerpunktthemen besonders brisant: Ein eigener Solitärbienentag unter der Schirmherrschaft von Umweltminister Meyer klärt zur Honig-Wildbienen-Diskussion auf, und der Skandal um die Honigpanscherei hat das Thema Honig und sein Image beim Verbraucher wieder in den Fokus gerückt.

Celler Imkertage: Dreh- und Angelpunkt für Imker und Fachhändler in Norddeutschland. Foto: Frank Osterloh
Celler Imkertage: Dreh- und Angelpunkt für Imker und Fachhändler in Norddeutschland. Foto: Frank Osterloh

Die Celler Imkertage am letzten Januarwochenende sind jedes Jahr wieder Dreh- und Angelpunkt für Imker und Fachhändler in Norddeutschland. Die Verkaufsmesse für Imkereizubehör und Bienenprodukte aus Honig, Propolis und Wachs zieht mit rund 60 internationalen Ausstellern am Samstag und Sonntag wieder viele hundert Besucher an. Daneben bietet die Messe auch ein vielseitiges Rahmenprogramm aus Workshops und Vorträgen zur Imkerei, zu Bienen und Naturschutz. In diesem Jahr werden zwei besonders aktuelle und brisante Themen hervorgehoben: „Stehen Wildbienen und Honigbienen wirklich in Konkurrenz?“ und „Wie können wir für die hohe Qualität und Reinheit unseres deutschen Honigs besser werben?“

Wildbienen-Diskussion: Imker unter Druck

Unter der Schirmherrschaft von Niedersachsens Umweltminister Christian Meyer veranstaltet der Deutsche Berufs- und Erwerbsimkerbund dieses Jahr einen Solitärbienentag. Dafür wurde die Messe um einen Tag erweitert und beginnt mit einem Wildbienen-Symposium schon am Freitagvormittag. Es soll zum ökologischen Verständnis von Wildbienen und ihren Bedürfnissen beitragen und ist für alle interessierte Insektenfreunde öffentlich zugänglich. Insbesondere die Presse und Mitarbeiter der Naturschutzbehörden laden wir herzlich ein mitzudiskutieren.

Das Motto „Wildbiene – Honigbiene – Landwirtschaft“ ist genau gewählt, denn diese Begriffe umreißen eine Problematik, die an diesem Tag aus wissenschaftlicher Sicht fundiert betrachtet werden soll. Denn: Vor allem Berufsimker stehen aktuell vermehrt unter dem Druck, die angestammten und für sie wirtschaftlich wichtigen Standplätze, z. B. in Heideflächen oder Naturschutzgebieten, räumen zu müssen bzw. ihre Honigbienen dort nicht aufstellen zu dürfen. Die Expertenrunde soll darüber aufklären, dass es für die immer wieder behauptete Gefährdung von Wildbienen durch Honigbienen keine wissenschaftliche Grundlage gibt und mit Studien nicht belegt werden kann. Das sagt auch das Julius-Kühn-Institut als Bundesinstitut für Bienenschutz. Eine Podiumsdiskussion am Nachmittag gibt Gelegenheit, Fragen zu stellen. Unter anderem mit dabei: Dr. Melanie von Orlow, Imkerin und Sprecherin der NABU-Bundesarbeitsgruppe Hymenopteren, Florian Lauer, WWF-Projektmanager Insektenschutz Mittlere Elbe und Dr. Otto Boecking vom LAVES-Institut für Bienenkunde Celle.

Wann? Freitag 24. Januar 9.30-16.30 Uhr. Einlass ab 9.00 Uhr
Anmeldung erforderlich unter berufsimker.de/celler-imkertage

eurobee Honey Award und Aktion “Honig retten!”

Nicht erst seit der Aufdeckung der europaweiten Honigpanschereien durch Berufsimker und ihre Verbreitung über große Medienportale wie ARTE, ZDF oder ORF in Österreich, stehen Imker auch unter Druck von massivem Preisverfall und Konkurrenz durch Importe. Die Berufsimker haben viele Ideen, das Image von deutschem, hochqualitativem Honig beim Verbraucher wieder zu stärken. Auf der Messe berichten wir über die Ausbildung von zertifizierten Honig-Juroren mit Schnupperkurs, die Vergabe des ersten eurobee Honey Awards noch in diesem Jahr, über den aktuellen Stand und weitere Schritte zum Thema Honigpanscherei und zu kreativen Ideen für die Vermarktung über Online-Shops.

Congress Union Celle: Veranstaltungsort für die Celler Imkertage Ende Januar. Foto: Frank Osterloh
Congress Union Celle: Veranstaltungsort für die Celler Imkertage Ende Januar. Foto: Frank Osterloh

Zeit und Ort

Celler Imkertage, ausgerichtet vom Deutschen Berufs- und Erwerbsimkerbund e.V. Veranstaltungsort: Congress Union Celle, Thaerplatz 1, 29221 Celle
Parkmöglichkeit: kostenpflichtig direkt in der Tiefgarage unter dem Kongresshaus

Alle Infos unter: berufsimker.de/celler-imkertage

—————————–

09.01.2025 /4.300 Zeichen

Deutscher Berufs- und Erwerbsimkerbund e. V./ Janine Fritsch
Disclaimer: Der Artikel bzw seine Inhalte dürfen kostenfrei bei Nennung der Quelle verwendet werden. Text und Bilder unterliegen dem Urheberschutz. Quelle: Deutscher Berufs- und Erwerbsimkerbund

 

 

Gesucht: Imkermeister unbefristet in Vollzeit Dezember 23, 2024

Wir sind die Allgäuer Wanderimkerei, eine naturverbundene und ambitionierte Imkerei aus dem Allgäu, Maierhöfen. Wir sind ein schnell wachsender Betrieb mit 550 Bienenvölkern im Allgäu und 500 Bienenvölkern auf Sardinien. Zudem arbeiten wir deutschlandweit mit den größten Berufsimkern zusammen.

In unserem Betrieb arbeiten 3 Imkermeister und 1 angelernter Imker. Da unsere Produktion und die Produktentwicklung viel Aufmerksamkeit von unseren Imkermeistern erfordert, suchen wir ab sofort einen Imkermeister mit Schwerpunkt auf die Führung, Pflege und Bewirtschaftung unserer deutschen Bienenvölker.

Wir suchen jemanden, der mit Fachwissen und Leidenschaft unser Team verstärkt und gemeinsam mit uns unseren Bienen-Bestand ausbaut auf 1.000 Bienenvölker bis 2026.

Im Allgäu (Maierhöfen) haben wir, neben einer sehr hohen Lebensqualität, einzigartige Trachtbedingungen in den Alpen, Wiesen und Wäldern.
Unsere primären Ernten sind:

  • Löwenzahn
  • Waldhonig
  • Silphienhonig
  • Sommerblüte
  • Lindenhonig

Wir arbeiten aktuell mit Langstroh Material. Wir produzieren ausschließlich an pestizidfreien Standorten. Hier kannst Du mehr über uns erfahren: www.allgaeuer-wanderimkerei.de

Deine Aufgaben bei uns
Als Imkermeister (m/w/d) bist Du maßgeblich an der Organisation und Weiterentwicklung unserer Wanderimkerei beteiligt. Zu Deinen Aufgaben gehören:

  • Betreuung und Pflege unserer Bienenvölker: von der Frühjahrsentwicklung bis zur Wintereinwinterung.
  • Durchführung der Wanderimkerei: Planung und Umsetzung der Wanderungen zu den besten Trachtgebieten im Allgäu und darüber hinaus.
  • Honigernte und Verarbeitung: Organisation und Leitung der Honigernte, Schleuderung und Lagerung.
  • Bienenwohl und Gesundheit: Umsetzung von Maßnahmen zur Varroa-Bekämpfung, Krankheitsprävention und Pflege der Bienenvölker.
  • Anleitung und Führung: Schulung von Mitarbeitern, sowie Unterstützung bei der Ausbildung von Jungimkern.
  • Innovationsprojekte: Weiterentwicklung unserer Imkereimethoden und Prozesse.

Einstiegsgehalt variiert je nach Kompetenz und Erfahrung: Ca. 40.000€ – 50.000€ im Jahr.
Bei Interesse, sende bitte Deine Bewerbung mit Kontaktdaten an: Elias Bauer über elias.bauer(at)allgaeuer-wanderimkerei.de