fachbetrieb2Der "Annerkannte Imkereifachbertrieb" ist ein Zertifikat, das ausschliesslich vom Deutschen Berufs und Erwerbsimkerbund  verliehen werden kann. Es ist ein Nachweis über einen vorbildlich geführten professionellen Betrieb dem Kunden gegenüber.

Dieses Siegel, das auf jedes Honigglas geklebt werden kann,  zeigt dem Kunden dass der Imker seines Vertrauens Qualität, Professionalität und hohe Kompetenz bietet.

 

 

Voraussetzungen

 

Berufliche Qualifikation

Die berufliche Ausbildung als Imker ist durch die Kopie eines Meister- oder Gesellenbriefs nachzuweisen. Weitere relevante Qualifikationen und Weiterbildungen sind ebenfalls durch Kopien der Nachweise zu belegen. Quereinsteiger fügen bitte Nachweise über besuchte Imkerliche Schulungen bei. Bei nicht deutschsprachlichen Nachweisen ist eine entsprechende Übersetzung beizulegen.

Ebenfalls benötigt wird ein Nachweis über die Anzahl der in letzten 6 Jahren gehaltenen Bienenvölker (mindestens 50 Völker). Als Nachweis anerkannt wird: Bescheinigung des Imkervereins oder Landesverbandes, Meldung zu Tierseuchenkasse, Meldung zur Berufgenossenschaft o.ä.. Durch eine solche Meldung kann auch der Nachweis der aktuellen Völkerzahl geführt werden.

 

Betriebliche Vorraussetzung

Der zu prüfende Betrieb muss den Forderungen der Lebensmittelhygieneverordnung für Imkereibetriebe entsprechen. (siehe unten)


Der Schleuderraum:

  • ein abwaschbarer Fussboden ist Pflicht (dies kann ein Industrieboden oder Fliesen sein. Für Lebensmittelverarbeitende Betriebe gibt es Spezial-Böden die auch der LMHV entsprechen)
  • auch die Wände müssen abwaschbar sein

Hinweis: Die Anerkennung als Fachbetrieb ersetzt nicht die Prüfung/Genehmigung des Betriebs durch die Lebensmittelkontrolle. Sollte diese Betriebserlaubnis jedoch ruhen oder entzogen werden, erlischt die Anerkennung als Fachbetrieb, was z. B. bedeutet, dass die Aufkleber nicht verwendet werden dürfen.

  • Das zum Spülen von Gerätschaften und zum Händewaschen verwendete Wasser muss Trinkwasserqualität haben.
  • Als Splitterschutz der Beleuchtung wird z. B. die Kunststoffabdeckung der Feuchtraum-Neonröhren anerkannt.
  • Die Betriebsräume sollen belüftbar und vor Insektenzuflug zu schützen sein.
  • Das Honiglager muss kühl, trocken und ohne Fremdgerüche sowie getrennt von anderen Verarbeitungsräumen sein. Die Decke muss geschlossen sein.
  • Zur Honiggewinnung und -verarbeitung müssen lebensmittelgerechte Geräte verwendet werden. Aus Hygienegründen sind hier Entdeckelungsgeräte, Schleudern und Siebe aus Edelstahl zu empfehlen. Die Lagergefäße können auch aus Lebensmittel-Kunststoff sein bzw. aus Stahlbehälter mit entsprechender Folie bestehen. Rostende Geräte, die mit Honig in Kontakt kommen, werden nicht akzeptiert.
  • Zum Abfüllen bzw. Kontrollieren muss eine geeichte Waage mit gültiger Prüfplakette vorhanden sein sowie ein Refraktometer zur Kontrolle des Wassergehalts im Honig.
  • Falls ein WC vorhanden ist (gefordert nur für Betriebe, die Mitarbeiter beschäftigen), darf dieses nicht direkt an die Honigverarbeitungsräume angrenzen. Des weiteren muss ein Handwaschbecken mit Papierhandtüchern und Abfallbehälter zur Verfügung stehen.
  • Der Feuerlöscher muss eine gültige Prüfplakette aufweisen.
  • Werden Honig-Gläser vom Kunden zurückgenommen und wieder verwendet, muss eine in der Größe den Rücknahme-Mengen angepasste Spülmaschine in den Betriebsräumen vorhanden sein. Das Mitverwenden der im Haushalt vorhandenen Spülmaschine kann nicht akzeptiert werden.
  • Der Bodenablauf muss so gestaltet sein, dass keine Gerüche daraus entweichen können. Bei Abläufen mit Rohr in die Kanalisation ist dies praktisch immer gegeben, wenn es sich jedoch um mit Rosten abgedeckte Drainageröhren handelt, können durch Rückstände Gerüche entstehen.

Die zusätzlich abgefragten Daten stehen dem DBIB zur internen Verwendung zur Verfügung.

 

 

Imkerei heute


Die Imkerei befindet sich zur Zeit in einem ungeheuren Umbruch. Der Honigmarkt ist enormen Veränderungen unterworfen. Die Ertragslage hält mit der übrigen Wirtschaftsentwicklung nicht mit. Bienenkrankheiten und Umwelteinflüsse bedrohen immer mehr die Bienenhaltung.
Administrative Gängelung erschwert zunehmend das unternehmerische Handeln. Die Erwartungen der Verbraucher an die Qualität der Produkte steigt ständig weiter.
Der Rückgang der Imkerei ist immer noch nicht gestoppt und Kleinstimkerei kann keine flächendeckende, stabile Bienenhaltung und damit Pflanzenbestäubung garantieren.
Umbruchzeiten erfordern ein außergewöhnliches Engagement der Betroffenen.

 


Wir nehmen die Herausforderung an!

manfred redewalter rede gross

 

Wir vertreten die Interessen
der Berufs- und Erwerbsimkerei
bei Ministerien, Behörden und Institutionen

und

nehmen Einfluss auf imkerrelevante Entscheidungen


Wollen Sie mit uns die Zukunft der Imkerei gestalten?


Wir suchen Ihre Mitwirkung und den kollegialen Erfahrungsaustausch mit Ihnen!
Helfen Sie uns mit, die richtigen Entscheidungen zu treffen.


Was wir sonst noch zu bieten haben?

 

Weiterbildung

 

    Zwei große Vortragsveranstaltungen stehen im Mittelpunkt unserer Schulungsarbeit:

 

Der Großimkertag in Soltau am 1. Wochenende im Januar

und

der Süddeutsche Berufs- und Erwerbsimkertag
in Donaueschingen am 4. Wochenende im Oktober.

 

Renommierte und kompetente Wissenschaftler und Praktiker aus dem In- und Ausland vermitteln Ihr Wissen.
Beratung und Schulung: In Seminaren und Workshops werden für viele Probleme professionelle Weiterbildung und Lösung geboten. Zu Themen wie Produktionstechnik, Bienengesundheit, Zucht, Betriebswirschaft, Steuerrecht, Marketing uvm.

Zu beiden Veranstaltungen finden große Imkereitechnikausstellungen mit in- und ausländischen Ausstellern statt.

 


fachbetriebZertifikat  "annerkannter Fachbetrieb":

 

mit einer freiwilligen Kontrolle der Betriebs-und Produktionstätte kann dieses Siegel erworben werden. (Bedigungen siehe "anerkannter Fachbetrieb")

 

 

Risikoschutz


Mit der Mitgliedschaft können weitere Versicherungen mit abgeschlossen werden.
Im Schadensfall treten die Leistungen zusätzlich zu anderen Versicherungen ein und
ermöglichen eine annähernd reale Risikoabdeckung.

Es können auch durch Zusatzversicherungen weitere, spezielle Imkerei-Risiken abgedeckt werden.

 

pinnwand


Vermittlung:

Unseren Mitgliedern steht eine kostenlose „Honigbörse“ zur Verfügung und ermöglicht
Suchmeldungen und Angebote für Geräte und Kontakte.

 

 

  

  


Ihnen macht die Imkerei Spaß
und Sie wollen damit


-  Ihren Lebensunterhalt
-  einen Nebenverdienst
-   oder Taschengeld
verdienen?


Dann sind Sie bei uns richtig!


Alle erwerbsbezogenen Imker organisieren sich im DBIB.
Unser Verband trägt den regionalen Besonderheiten der Imkerei Rechnung.
Deshalb setzt sich unser Vorstand aus je einer Arbeitsgruppe Nord bzw. Süd zusammen.
Als unabhängiger Interessenverband suchen wir nach Lösungen für die erwerbsorientierte Imkerei.
In vielen Bereichen wollen wir einvernehmlich mit anderen Imkerverbänden zusammenarbeiten.

Gemeinsam sind wir stärker!

 


Unser Motto:

Freude an den Bienen und
wirtschaftlicher Erfolg sind keine Gegensätze -
sie bedingen einander!